Kinderarmut in Deutschland abschaffen

Veröffentlicht am 25.07.2019 in Ankündigungen

Chancen einer sozialdemokratischen Kindergrundsicherung

DISKUSSIONSVERANSTALTUNG mit Susann Rüthrich (MdB) und Dagmar Schmidt (MdB)

Dienstag, den 06.08.2019 um 19.00 Uhr
Akti Meißen, Elbstraße 1, 01662 Meißen

Kinderarmut ist eine erschreckende Realität in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiedene wissenschaftliche Studien zeigen, dass jedes fünfte Kind in unserem Land unterhalb der Armutsgrenze lebt. Die betroffenen Kinder sind in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Schulessen, Kita-Gebühren, Nachhilfeunterricht, Freizeitangebote bereiten oft Schwierigkeiten. Leidtragende
Kinder klagen vermehrt über gesundheitliche Probleme. Sie zeigen doppelt so häufig soziale und emotionale Auffälligkeiten wie Gleichaltrige aus gesicherten ökonomischen Verhältnissen. Sehr oft sind schlechtere Chancen für den beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg sichtbare Folge.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, allen Kindern eine gerechte Zukunft und gleiche Chancen zu ermöglichen. Deshalb fördern wir mit dem Starke-Familien-Gesetz gezielt Familien mit geringen Einkommen und lassen ihnen bessere Leistungen einfacher zukommen. Mit dem Gute-Kita-Gesetz unterstützen wir die Länder dabei, die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern und Eltern finanziell zu entlasten. Auch mit diesen Gesetzen haben wir uns als treibende Kraft in der Regierungskoalition erwiesen. Aber das reicht uns noch nicht aus.
Wir wollen eine sozialdemokratische Kindergrundsicherung entwickeln, die zuerst das Kind im Blick hat, unabhängig von der Einkommenssituation ihrer Eltern. Wir wollen die umfassende Teilhabe aller Kinder am gesellschaftlichen Leben – ohne Stigmatisierung und bürokratische
Hürden. Wie stellen wir uns eine Kindergrundsicherung konkret vor? Was soll, was kann Kindergrundsicherung leisten? Welche Wege dahin sind erfolgversprechend? Welche Hürden gilt es zu überwinden? Über unsere Vorhaben und Ideen wollen wir mit Ihnen gemeinsam ins Gespräch kommen und laden Sie herzlich ein.


Susann Rüthrich, MdB
Dagmar Schmidt, MdB

 



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