Zukunftsprogramm

Wahlprogramm der SPD in Radebeul zu Verkehr und Mobilität

Radebeuler sind mobil und wollen uneingeschränkt mobil sein. Mobilität muss für alle gesichert sein – für Fußgänger, Radfahrer, Bus- und Bahnfahrende und für Autofahrer. Zur Lebensqualität in Radebeul gehört aber auch der Charakter als Garten- und Wohnstadtstadt mit einem grünen und ruhigen Umfeld, das man genießen kann. Hier einen angemessenen Ausgleich zu schaffen, ist Ziel sozialdemokratischer Kommunalpolitik.

 

Fußgänger

Besonders Fußgänger haben ein Anrecht auf gleiche Berücksichtigung bei Verkehrsmaßnahmen. Fußwege müssen kontinuierlich verbessert werden. Straßen müssen gefahrlos überquert werden können, Bus und Bahn in angemessener Laufzeit erreichbar sein.

 

Öffentlicher Nahverkehr

Die Grundbestandteile des öffentlichen Nahverkehrs in Radebeul – S-Bahn, Straßenbahnlinie 4 und Kleinbahn – sind für uns unverzichtbar. In Zusammenarbeit mit Nachbarorten müssen diese auch langfristig erhalten bleiben. Eine Anbindung ans Oberland durch Busverkehr muss abgesichert bleiben. Die Einführung eines Busshuttles zwischen Radebeul-Ost, Wahnsdorf, Lindenau und Radebeul West sollte geprüft werden.

 

Fahrrad

Soweit wie möglich sollten auf den für den Durchgangverkehr vorgesehenen Straßen gesonderte Fahrradwege (rot markierter Streifen) eingerichtet werden. Die Anbindung dieser Radwege an den Elberadweg ist zu berücksichtigen. Die Lücke im Elberadweg an der Stadtgrenze zu Dresden soll geschlossen werden. Bei der Ausweisung von touristischen angebotenen Radwegen sollte auf dieses Radwegenetz zurückgegriffen werden.

 

 

Kraftfahrzeugverkehr

Radebeul liegt  inmitten eines Siedlungsgebiets, das sich rechtselbisch im Elbtal von Dresden bis nach Meißen erstreckt. Diese geografische Lage  führt vor allem parallel zur Elbe zu einer besonderen Verkehrsbelastung sowohl von Durchgangsverkehr als auch von Verkehr, der in Radebeul entsteht oder hier endet. Dieser Verkehr ist auf das notwendige Maß zu beschränken. Bau- und Ordnungsmaßnahmen haben den Verkehr zu kanalisieren, einzudämmen und beruhigte Zonen zu schaffen.

Der Schwerlastverkehr ist frühzeitig nach dem Verlassen der Autobahn in Dresden auf die Meißner Straße zu lenken. Der Anschluss von der Niederwarthaer Brücke zur S81 soll über die in der Kreisplanung vorgesehene Anbindung in Coswig und Weinböhla realisiert werden.

Der Durchgangs-Pkw-Verkehr ist analog einer Leiter auf die beiden Stangen Meißner Straße und Kötzenbrodaer Straße zu konzentrieren. Sie sind durch Sprossen auf Höhe der Forststraße, Spitzhaus-/Schildenstraße, Weintraubenstraße und Altkötzschenbroda zu verbinden. Die Niederwarthaer Brücke wird durch die Naundorfer Spange angebunden. Die Anbindung ins Oberland wird durch die Moritzburger Straße, Paradiesstraße/Lößnitzgrund und Waldstraße realisiert. Soweit wie möglich sind auf diesen Straßen gesonderte Fahrradwege vorzusehen. Für  alle übrigen Bereiche soll die generelle Ausweisung als Zone 30 geprüft werden. Gegebenenfalls sind zur Unterstützung bauliche Maßnahmen vorzusehen.

 

Besondere Gruppen von Verkehrsteilnehmern

Mobilität ist ein Recht für alle. Dies gilt auch für solche Menschen, die Schwierigkeiten haben, wenn sie am Verkehr teilnehmen. Wir wollen eine verkehrsfreundliche Infrastruktur: besonders für Kinder, für Menschen mit Behinderung, für Senioren und für Familien. Bei jedem Bauvorhaben in der Stadt sollten ihre Interessen besonders im Vordergrund stehen Wir wollen bei jeder Verkehrsbaumaßnahme eine gesonderte Überprüfung und Einschätzung der für sie relevanten Aspekte.



SPD-NEWS

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Carsten Träger, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, äußert sich zur heutigen Gentechnik-Anhörung im Ernährungsausschuss. „Bei neuen Gentechniken wie CRISPR/Cas haben wir durch das Urteil des Europäischen Gerichtshof aus 2018 eine glasklare Rechtslage, die keine Wünsche offenlässt. Experten haben dies in der heutigen Anhörung erneut bestätigt. Wir brauchen keine Novelle der geltenden EU-Freisetzungsregelung für genveränderte Pflanzen. Die Vermeidung

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